3 days in Paradise :)
- 14. Sept. 2015
- 3 Min. Lesezeit
So viel Zeit ist schon wieder vergangen seit dem letzten Update. Heute komm ich endlich mal wieder dazu all das seitdem Erlebte zu erzählen.
Wo habe ich das letzte Mal aufgehört? Ach ja… 3 days in Paradise:
Ihr erinnert euch, wir waren nach einem langen, ermüdenden, ereignisreichen und doch etwas gefährlichen Tag endlich in Kasane angekommen. Hier erwartete uns tatsächlich das Paradies! Unser Camp gehörte zu einer Lodge und wir durften den dortigen Pool (ein richtiger großer, schöner und sauberer Pool) und alles mitbenutzen. So lagen wir die ersten zwei Tage erstmal nur auf der faulen Haut, haben gelesen, Cappucino getrunken (oh ja, richtiger und dazu noch guter Cappucino!!! Den gibt es hier so oft wie Kometeneinschläge in München….genau, quasi nie^^) und es uns einfach gut gehen lassen J Abends haben wir einen Boat-Game-Drive gemacht und konnten Elefanten beobachten die auf ihrer Wanderung durch Afrika den Chobe-River überquerten. Total beeindruckend. Vor allem weil so viel kleine Babys dabei waren die dann auf einmal untergegangen sind. Alles was man noch sah war ihr Rüssel am Schwanz der Mama. Wie beim Dschungelbuch^^ Scheinbar können die aber sehr lang unter Wasser sein, denn am Ende sind alle gut drüben angekommen :)

Am dritten Tag haben wir dann noch die Victoria-Falls angeschaut und dort einen Bridge-Slide gemacht. Dabei hängt man an einem Seil und „fährt“ über eine riesen Schlucht. Klang mit viel Abstand am Tag davor ziemlich cool und so haben wir das gebucht. Abenteuer, juhe ;) Aber als wir dann tatsächlich da standen, vor uns der Abgrund und los laufen sollten fanden wir es dann doch nicht mehr so eine gute Idee :D Leider gabs aber kein Zurück mehr und am Ende wars auch einfach richtig cool und leider viiiiel zu schnell vorbei :(


Und dann haben wir mal wieder bemerkt was für ein Dorf Afrika (vor allem Namibia) doch ist. Zunächst haben wir in unserm Camp Rolf zum dritten Mal wieder getroffen. Er war einen Monnat vorher bereits in Windhoek im gleichen Backpacker wie wir und auch in Maun hatten wir ihn an der Bar wieder entdeckt. So also auch jetzt. Als sich dann noch herausstellte das wir einen gemeinsamen Freund in München haben fühlte ich mich gleich ein ganzes Stück mehr Zuhause. Wir haben dann am Abend zusammen Braai (grillen) gemacht, Marshmallows überm Feuer gegrillt und Geschichten ausgetauscht.

Und ich hab in diesem ganzen Urlaub festgestellt wie schön Campen ist! (es sei denn es regnet, was bei uns nie der Fall war) Man ist so viel draußen, hat gleich ein totales Zusammengehörigkeitsgefühl mit den andern Campern, hört viele interessante Geschichten und sitzt fast jeden Abend am Lagerfeuer. MEGA schön :P

Und weil dieses erneute Treffen nicht schon witzig genug war haben wir dann auch noch meine Mama getroffen. Per Zufall. Sie war auch in Botswana/Namibia, ist dort etwas rumgereist und hat mich dann Anfang September besucht. Wir wussten zwar, dass wir zur gleichen Zeit in Botswana sind aber gut, Botswana ist jetzt auch nicht so klein. So standen wir also an den Victoria-Falls und versuchten gerade verzweifelt uns mit unserm Fahrer zu verständigen und eine Uhrzeit auszumachen (schwerer als gedacht :D) und auf einmal steht meine Mama neben mir…Was für eine super schöne Überraschung. Und so hatten wir einen unerwarteten und umso schöneren Tag gemeinsam in Botswana. Am Nachmittag gabs Cappucino und hier geben die zum Cappucino einen Amarula… das sollte man bei uns ja auch mal einführen. Toni? Basti? Wie wärs :P?

Aber weil der Urlaub ja nicht ewig dauern kann mussten wir auch hier leider unser Zelt abbrechen und zurück in die „Heimat“ um endlich mal anzufangen zu arbeiten. Das wir hier in Afrika und eben nicht in Deutschland sind und hier alles ein bisschen anders läuft bekam ich dann auch gleich am ersten Tag zu spühren….
Das wars für heute. Dieses Mal war der Blog informativer, aber in unserm Urlaub ist halt auch so viel interessantes passiert :P
Fühlt euch gedrückt!!!
Grüße aus dem immer wärmer werdenden Namibia :)
























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